Was ich sonst noch so treibe – Amigurumi

Huhu ihr Lieben,

heute gibts mal keinen neuen Testbericht für Euch. Ich zeig Euch nämlich heute mal, was ich neben dem Testen und dem Bespaßen meiner Maus so fabriziere.
Meine Leidenschaft gilt dem Häkeln. Das mache ich nun schon seit über 10 Jahren. Ich weiß, das klingt langweilig nach öden Tischdeckchen oder Topflappen, aber weit gefehlt! Amigurumi heißt das Zauberwort. Was das ist, fragt Ihr Euch?

Amigurumi […] bezeichnet eine japanische Strick- oder Häkelkunst, mit der kleine Tierpuppen, Gegenstände, Lebensmittel oder auch anthropomorphe Objekte […] hergestellt werden.

(Quelle Wikipedia-Eintrag zu „Amigurumi“)
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Und das ist exakt das, was ich mache.
Angefangen hat es bei mir, als eine damals gute Freundin mir ihre selbstgehäkelte Handyhülle gezeigt hat. Die fand ich sofort klasse und wollte das auch können. Gesagt getan, ein paar (für sie sicher mühselige) Stunden später konnte ich zumindest die Grundtechnik mit Luftmaschen und festen Maschen, was man aus der Schule vielleicht noch kennt, einen danach aber meistens nicht mehr interessiert hat.
Ich jedenfalls hab jedem eine Handyhülle gehäkelt, ob er/sie wollte oder nicht. Gott sei dank wollten auch alle eine (haben sie zumindest gesagt…hmmm). Naja wie dem auch sei.
Irgendwann während des Studiums zeigte mir eine Studienkollegin dann ihre Amigurumis. Ein Oktopus mit Fischermütze, eine lieb schauende Katze und und und. Ich war sofort hin und weg. Also fing ich damit an, kaufte mir Bücher mit Anleitungen, bald auch in Englisch und seitdem häkel ich die Viecher und verschenke die meisten zu festliche Anlässen wie Geburtstagen, Weihnachten usw. Manchmal bekomm ich dann aber auch Anfragen von Freundinnen, die sich was wünschen, und sofern ich die Zeit finde, versuche ich natürlich, den Anfragen nachzukommen. So hat etwa die liebe Lena von Tipsie Testet unbedingt einen Dino haben wollen und den hat sie natürlich auch bekommen.
Mein neues Großprojekt ist nun meine Tochter. Zuerst habe ich einen Hasen gefertigt, den Ihr auch auf den Fotos seht. Nebenbei hab ich angefangen, für einen späteren Kaufmannsladen oder eine Kinderküche Obst, Gemüse etc. zu häkeln. Zum einen finde ich selbstgemachtes Spielzeug toll, mal sehen, ob die Kleine es genau so sieht. Zum anderen kauft man sich an Spielzeug ja dumm und dämlich und bis man mal alles für einen ordentlichen Kaufmannsladen zusammen hat dauert es und der Geldbeutel macht das auch nicht immer mit. So kann die Maus auch einfach mal einen Wunsch äußern wie „Mama ich hätte gerne Erdbeeren für meine Küche“ und dann lässt sich der Wunsch auch schnell erfüllen, ohne wieder Geld ausgeben zu müssen.
Und das „aber die Wolle kostet ja auch Geld“ stimmt natürlich, aber ich habe über die Jahre hinweg von Omas, Tanten etc. immer mal einen Schwung Wolle bekommen, sodass die mir erstmal nicht ausgeht. Wenn ich jedoch selten mal neue Wolle anschleppe, bekomm ich eh gleich böse Blicke von meinem Freund und recht hat er, aber wir Frauen sind in manchen Punkten doch sehr ähnlich. „Den Türkiston habe ich aber noch nicht.“ klingt für mich auch nicht anders als „Die türkisen High Heels fehlen noch in meiner Sammlung.“
Aber ich reiß mich zusammen und häkel erstmal die Wolle weg, die ich habe. Versprochen… also wirklich… OH das Lila brauch ich unbedingt… argh!

Hust… so nun genug Quatsch geredet. Hier ist nun ein kleiner Ausschnitt meiner neusten Figuren (nur Totoro ist schon etwas älter).
Falls jemand Interesse hat, wo ich die Anleitungen habe, verlinke ich sie bzw. gebe Euch an, in welchem Buch ich sie gefunden habe. Wenn Ihr Interesse habt, dass ich Euch auch meine anderen Figuren zeige oder Euch auf dem Laufenden halte, was mein „Großprojekt“ betrifft, hinterlasst mir gerne einen Kommentar hier oder auf Facebook.
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Den Totoro habe ich bereits vor einer ganzen Weile gehäkelt. Ich zeige ihn Euch nur, weil er in der Nähe war. Den hab ich nämlich meinem Freund geschenkt. Auf den Schwanz habe ich ein Herzchen gehäkelt. Die Anleitung für Totoro gibt es kostenlos hier: Blue Totoro Ravelry oder hier: Blue Totoro Craftster

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Das Häschen hab ich für meine kleine Maus gehäkelt. Natürlich kann sie mit 2 Monaten noch nicht damit spielen, aber gezeigt hab ich es ihr schon mal und sie hat es mit großen Augen bestaunt und damit „gequatscht“. Danach hat sie sich umgedreht und theatralisch die Hand vors Gesicht gehoben. Das Gespräch lief wohl nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat.
Die kostenlose Anleitung findet Ihr hier: Lavender Bunny Ravelry
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Die Wassermelone und den Fisch auf dem ersten Foto habe ich aus dem Buch „Meine gehäkelte Puppenküche“ von Cendrine Armani und der Donut ist kostenlos hier zu finden: Donut Garnstudio.

So das wars fürs Erste. Lasst mich gerne wissen, ob Euch solche Posts auch gefallen. Dann zeig ich Euch gerne mal, was ich schon gehäkelt hab und noch häkeln werde bzw. auch, was ich schon so gebastelt habe. Do it yourself – Selbstgemachtes ist so viel schöner und ich bin immer stolz wie Oskar, wenn ich mal was zuende gebracht habe und es meine Wohnung ziert oder ich via Geschenk jemandem eine Freude bereiten kann.

Ich mach mich jetzt gleich an den nächsten Testbericht, solang die Maus noch schläft und wünsche Euch einen wundervollen Tag.

Eure Alfi

Ein Gedanke zu “Was ich sonst noch so treibe – Amigurumi

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