Das Blumenmeer der Großstadt

Huhu meine Lieben,

seit ich in Berlin wohne, erkunde ich mit meiner Maus im Buggy die Umgebung. Dabei stehen bei uns Parks und Grünanlagen klar auf Platz Eins. Gerade bei dem schönen Wetter sitzen wir gerne mal auf der Picknickdecke oder dem großen Strandtuch auf der Wiese. Fiona knabbert ihre Reiswaffel oder geht unter den argwöhnischen Augen ihrer Mutter die Wiese geschmackstechnisch untersuchen.

Das ist mittlerweile aufgrund der Temperaturen nicht mehr möglich, aber auch der Herbst hat seinen Reiz.

In Berlin gibt es jede Menge Parks. Allerdings sind nicht alle für uns geeignet. Da gibt es die verschriene Parks, wo dubiose Personen herumrennen und den ahnungslosen Passanten das Geld aus der Tasche ziehen – ob per Diebstahl oder Drogenverkauf sei dahingestellt. Dann gibt es Parks und Spielplätze, in und auf denen nachts Jugendliche feiern und man die Kinder tagsüber nicht in das Scherbenmeer des Sandkastens setzen möchte. Wenn man einmal eine zerbrochene Spritze gefunden hat, geht man da nicht mehr hin.

Dann gibt es aber auch Parks, die einfach wunderschön sind. Einen möchte ich Euch heute mal zeigen, denn dort habe ich quasi den ganzen Frühling und Sommer verbracht und werde es so den Herbst fortführen.

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Immer im Herbst basteln Kinder Vogelscheuchen, die unter die Apfelbäume der BuGa gestellt werden

Der Britzer Garten wird hier in Berlin auch kurz BuGa genannt. Da kann nicht etwa jemand keine Abkürzungen generieren, nein! BuGa – das steht für „Bundesgartenschau“, denn der Britzer Garten war vor einer ganzen Weile, genauer gesagt, 1985 Schauplatz der jährlichen Bundesgartenschau und wurde dafür extra künstlich angelegt. Das war ein riesiges Projekt, denn es handelt sich um ein wahnsinnig großes Areal. Der Britzer Garten umfasst eine Fläche von sage und schreibe 90 Hektar. Der Eintritt kostet gerade mal 2 € oder die Jahreskarte, die ich besitze, 30 €.

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Das Cafè am See hat einen ganz eigenen Stil, ich mag ihn!

Der Britzer Garten umfasst einen verhältnismäßig großen See, viele Cafès, diverse Spielplätze, darunter ein Wasserspielplatz und ein ganzes Spieldorf, einen Rosen- und einen Hexengarten, eine eigene Eisenbahn und viele viele andere Sehenswürdigkeiten.

Alle paar Wochen gibt es Konzerte, Feuerwerk und viele andere Veranstaltungen. Jedes Jahr gegen Ende des Sommer und Anfang des Herbstes findet ein besonderes Spektakel statt, das sogenannte Dahlienfeuer.

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Der Betrieb des Gartenlandschaftsbaus, der für den Park zuständig ist, planzt ein ganzes Meer an unterschiedlichen Dahlien. Ich wusste gar nicht, dass es mehr als eine Handvoll Sorten gibt, aber auf den Bildern könnt Ihr schon sehen, wie vielfältig diese Blume ist. Es gibt viele große Beete, die schön angelegt sind, ein paar erinnern dann tatsächlich an ein Feuer, da die Dahlien dort gelb, orange und rot sind.

 

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Aber auch viele andere Blumen werden in der BuGa präsentiert, etwa hier (siehe Bild oben) der sogenannte Waldtabak.

Solltet Ihr also einen Tripp nach Berlin planen, kann ich Euch wärmstens empfehlen, neben den Touristenattraktionen auch mal dem Britzer Garten einen Besuch abzustatten. Gerade wenn Ihr Kinder habt, können die dort auf den zahlreichen Wiesen toben oder sich durch die Spielplätze arbeiten.

Ich wünsche Euch einen traumhaften Abend,

Eure Nina

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