Gigaset – Smartphones müssen nicht teuer sein

Huhu meine Lieben,

überlegt Ihr Euch ein Handy zu kaufen oder Eurem Kind sein erstes Handy zu schenken? Viele Handys sind unglaublich teuer. Mal eben 900 € für ein Handy hat kaum jemand und wenn man dann bedenkt oder sich nicht sicher ist, ob sein Kind gewissenhaft damit umgeht, wäre es vielleicht sinnvoll, zu einem günstigeren Modell zurückzugreifen. Gibt es aber eines, das an die Smartphones der Handygiganten herankommt und dennoch bezahlbar ist?

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Ich denke ja und genau dieses möchte ich Euch heute vorstellen. Vorab sei gesagt, dass ich das neue Gigaset GS160 auf Hardware und Software hin untersuchen werde und dabei natürlich unterschiedliche Aspekte berücksichtige. Den ein oder anderen mögen andere Bereiche mehr interessieren oder manches vielleicht weniger, was mich dafür brennend interessiert hat.

Dafür werfen wir direkt mal einen Blick auf das neue Smartphone von >Gigaset<.

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Hardware

Im Bereich Hardware möchte ich zunächst auf ein Thema eingehen, nämlich die Erstnutzung. Was macht man, wenn man ein neues Handy erhält? Genau: Man legt die SIM-Karte und die SD-Karte ein, baut alles wieder zusammen und startet das Smartphone.

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Anders als bei meinem bisherigen Smartphone kann man das Gigaset noch, wie man es eigentlich auch gewohnt war, hinten öffnen und dort den Akku entnehmen bzw. einlegen sowie SD- und SIM-Karte einlegen. Ihr benötigt eine Micro-SD und eine Micro-SIM. Hattet Ihr wie ich bisher eine Nano-SIM, so ist das auch kein Thema, denn im Lieferumfang enthalten ist ein SIM-Karten-Adapter, um die Nano blitzschnell zur Micro-SIM umzufunktionieren. Das Einlegen bzw. Einstecken war kein Thema und ging flott vonstatten.

Das größte Problem aber stellte die Wiederverschließung der Klappe hinten dar. Das war nicht nur ein großes Gefummel,eine Seite ließ sich nicht richtig fest andrücken. Nach ein paar erfolglosen Versuchen stellte ich fest, dass der Akku nicht festsaß, da ein kleines Plastikeck am Handy selbst verbogen war. Not macht erfinderisch und so bog ich es mit einer Pinzette vorsichtig wieder zurück. Danach ließ sich alles wieder ordnungsgemäß verschließen und ich konnte endlich loslegen.

Ansonsten wirkt die Hardware einwandfrei. Ein separater Micro-SD-Slot lässt eine Nutzung von bis zu 128 GB zu, was für mich als fotosüchtige Mama absolut genial ist.

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Die 13 MP Kamera und die 5 MP Frontkamera scheinen hardwaretechnisch von guter Qualität zu sein, nichts ist im Weg und könnte auf den Fotos stören oder Schatten werfen. Ob sie auch gute Fotos schießen, erzähle ich Euch gleich, wenn es um die Software geht.

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links: das Gigaset GS160, rechts: mein bisheriges Smartphone

Die Bildschirmoberfläche vorne besteht aus Glas (2D) und das Smartphone wiegt 139 g. Mit den Maßen 144 mm x 72,3 mm x 9,5 mm ist es einen kleinen Hauch größer als mein bisheriges Smartphone. Noch größer sollte es nicht mehr sein, aber so ist es noch genau passend, um es in der Hosentasche zu verstauen.

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Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Smartphone selbst der dazu passende s500 mAh Li-Ionen-Akku, ein Ladegerät und ein dazugehöriges USB-Kabel, das separat genutzt werden kann und der erwähnte SIM-Karten-Adapter, der vorhandene Nano- in Micro-SIMs umwandelt. Kopfhörer sind nicht im Lieferumfang enthalten, was ich aber nicht weiter tragisch finde, denn mir passen diese In-Ear-Headphones sowieso nicht, meine Ohren sind dafür irgendwie zu klein. Natürlich ist aber ein 3,5 mm Anschluss für Kopfhörer vorhanden.

Zur Hardware zählen außerdem diverse Sensoren wie der Fingerabdruckssensor, der Lagesensor, der Näherungssensor und der Helligkeitssensor.

 

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Software

Mindestens genauso, wenn noch interessanter als die Hardware ist natürlich die Software. Was kann das GS160 und wo fehlt vielleicht etwas?

Das Betriebssystem läuft mit Android 6.0 Marshmallow, einer abgespeckten Version von Android 6.0, die Benutzeroberfläche ist aber dieselbe wie Android 6.0 und ich konnte rein optisch und auch funktional kaum Unterschiede feststellen. Nach 2 Wochen in Benutzung  konnte ich auch höchstens einen minimalen Unterschied zum bisherigen Smartphone feststellen, was die Schnelligkeit angeht, in denen Apps geöffnet und Befehle ausgeführt werden. Erst nach dem Herunterladen von vielen Apps oder wenn mal mehrere Programme offen sind, lässt die Geschwindigkeit nach.

Das WLAN lässt sich leicht ein- und ausschalten und die Eingabe des Passworts erfolgt wie bei anderen Smartphones auch, dabei kann man es sich während des Tippens anzeigen lassen. Hat man dies korrekt erledigt, verbindet sich das Handy direkt mit dem vorhandenen WLAN. Ist dies nicht eingeschalten, kann eine Geschwindigkeit bis zu 4G/LTE erreicht werden, was bei mir fast dauerhaft der Fall war.

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Bluetooth und GPS sind natürlich ebenfalls vorhanden und voll funktionstüchtig. Das Navi hat uns jedenfalls ohne Umwege zum Ziel gebracht und ich konnte meinem Freund via Bluetooth schnell und einfach Fotos schicken.

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Ein Teil des Menüs

Das Installieren der Apps läuft wie gewohnt z.B. über den Google Play Store und so Apps wie Whatsapp, Facebook und was man eben so braucht, sind schnell heruntergeladen. Ich habe aber gemerkt, dass ich nicht allzu viel herunterladen und installieren kann, da die Geschwindigkeit des Handys stark darunter leidet.

Apps können via des Smart Features auch einfach durch das Zeichnen eines Buchstaben geöffnet werden, den man vorher der App zugeordnet hat.

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Der Akku hält bei normalem Betrieb etwa einen Tag, bei meinem Freund, der sein Handy nicht oft zur Hand nimmt, hält es sogar 2-3 Tage.

Ein Manko war für mich die Tastatur. Ich bin eine Tastatur gewohnt, bei der die Zahlen eigene Tasten bilden, das ist beim GS160 nicht der Fall und zum Eingeben der Tasten muss man die jeweilige Taste in der obersten Reihe der Buchstaben länger gedrückt halten. Das fand ich ungewohnt und muss sagen, dass mir meine vorherige Tastatur besser gefallen hat. Das ist aber natürlich Geschmackssache, jedem liegt etwas anderes mehr.

Die Kamera verfügt über viele Einstellungen und den sogenannten Beauty-Modus, der Hautunreinheiten glättet und das Gesicht dadurch schöner wirken lässt, ein Traum für jede Frau. Das Auslösen von Selfies kann über die Gesten gesteuert werden. Optisch können die Fotos der 13 MP-Kamera und die der 5 MP-Frontkamera für meinen Geschmack leider nicht mit den „Großen“ mithalten. Farblich ist da noch mehr drinnen und auch die Schärfe hat mich nicht vollends überzeugt. Meine Ansprüche sind da aber auch sehr hoch, da ich gelegentlich Blogfotos mit dem Handy schieße, besonders wenn ich unterwegs bin, und mir da eine gute Kamera wichtig ist. Für den normalen Hausgebrauch sind die Fotos ausreichend.

Videos kann man mit einer Auflösung von 720p drehen und es ist sogar eine Zeitraffer-Funktion enthalten, die man sich je nach Bedarf einstellen kann.

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Ganz nützlich finde ich den Fingerabdrucksensor, den man zu unterschiedlichen Zwecken nutzen kann, etwa zum Entsperren des Telefons, zum Öffnen der Kamera und von gesperrten Apps, um den Alarm auszuschalten, eingehende Anrufe anzunehmen und einiges mehr. 5 verschiedene Fingerabdruck-Profile lassen sich einspeichern.

Der interne Speicher beträgt übrigens 16 GB und kann durch zwei Micro-SD-Karten problemlos erweitert werden.

Mein Fazit:

Für den vergleichsweise sehr günstigen Preis kann das Gigaset GS160 mehr, als ich erwartet hatte. Dennoch merkt man in einigen Punkten den Unterschied zu den teureren Modellen, aber das war vorher klar. Trotz abgespeckter Android-Version sind alle Funktionen enthalten, die ich benötige und die Geschwindigkeit lässt erst nach, wenn viel installiert wurde oder mehrere Apps gleichzeitig laufen.

Ich finde das Smartphone absolut geeignet als erstes Handy für das eigene Kind, wenn es alt genug dafür ist, eines zu besitzen, und natürlich für jeden, der sich kein teures Handy leisten kann, dennoch aber nicht auf Qualität verzichten möchte. Ich empfehle dazu aber eine Schutzhülle und eine Displayschutzfolie, damit es in der Handtasche oder in der Jackentasche nicht zerkratzt und vielleicht sogar den einen oder anderen Sturz überlebt.

Erhältlich ist das Gigaset GS160 für 149 € z.B. im Onlineshop von Gigaset und zwar >hier<.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Abend,

Eure Nina

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